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Tino Chrupalla
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Tino Chrupalla (* 14. April 1975 in Weißwasser) ist ein rechtsextremercite-ref-1[1] deutscher Politiker (AfD). Er wurde 2017 als Direktkandidat des Wahlkreises Görlitz in den Deutschen Bundestag und im November 2019 neben Jörg Meuthen zu einem der beiden AfD-Bundessprecher (Parteivorsitzenden) gewĂ€hlt. Gemeinsam mit Alice Weidel ist Chrupalla seit September 2021 Vorsitzender der AfD-Bundestagsfraktion.

Contents

‱ Literatur
‱ Weblinks

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Leben und Beruf

Tino Chrupalla wurde als Sohn eines Mechanikers geboren und wuchs in Krauschwitz (Kreis Weißwasser) in der Deutschen Demokratischen Republik auf.cite-ref-2[2]cite-ref-munzinger-3-0[3] Nach der Mittleren Reife im Jahr 1991 absolvierte Chrupalla bis 1994 eine Berufsausbildung zum Maler und Lackierer. Danach leistete er seinen Zivildienst in Weißwasser ab. Von 2000 bis 2003 besuchte er die Meisterschule in Görlitz und Dresden. Im Jahr 2003 legte er dort vor der Handwerkskammer die MeisterprĂŒfung ab und grĂŒndete ein eigenes Unternehmen im Maler- und Lackiererhandwerk.

Am 1. MĂ€rz 2020 steckten Unbekannte sein Auto in Brand. Die Tat wurde von Spitzenpolitikern verschiedener Parteien verurteilt.cite-ref-4[4]cite-ref-5[5]

Parteiintern wird Chrupalla in Anspielung auf seinen gelernten Beruf „Pinsel“ genannt.cite-ref-6[6] Seinen weiteren Spitznamen „Tiny Tino“ erhielt er wegen des Vorwurfs mangelnder FĂŒhrungsstĂ€rke.cite-ref-zeit-2022-04-18-7-0[7]cite-ref-welt-238029783-8-0[8]

Chrupalla ist verheiratet und hat drei Kinder.

Politische TĂ€tigkeit

Chrupalla war von 1990 bis 1992 Mitglied der Jungen Union und nach eigenen Angaben viele Jahre CDU-WĂ€hler.cite-ref-9[9] Infolge der Eurokrise, der FlĂŒchtlingsdebatte und der steigenden BĂŒrokratie fĂŒr SelbststĂ€ndige trat er 2015 in die zwei Jahre zuvor gegrĂŒndete AfD ein. Zuvor hatte er bereits an Pegida-Demonstrationen teilgenommen.cite-ref-10[10] Im MĂ€rz 2016 ĂŒbernahm Chrupalla die Leitung der AfD-Regionalgruppe im Altkreis Weißwasser. Im April 2016 wurde er in den Kreisvorstand Görlitz gewĂ€hlt und zum Mitglied des AfD-Mittelstandsforums Sachsen. Im Februar 2017 ĂŒbernahm Chrupalla den Vorsitz im Kreisverband Görlitz.cite-ref-11[11]

Im November 2016 wurde er zum Direktkandidaten der AfD im Bundestagswahlkreis Görlitz gewĂ€hlt. Außerdem wurde er von seiner Partei auf Platz 5 der Landesliste nominiert. Bei der Bundestagswahl 2017 gewann Chrupalla mit 32,4 % das Direktmandat seines Wahlkreises und setzte sich damit gegen den spĂ€teren sĂ€chsischen CDU-MinisterprĂ€sidenten Michael Kretschmer durch.cite-ref-12[12] Die SĂ€chsische Zeitung kĂŒrte ihn daraufhin als „Der Eroberer“ neben Kretschmer zu einem von 15 „Menschen des Jahres 2017“.cite-ref-13[13]cite-ref-fromm-14-0[14]

Im Bundestag ist Chrupalla ordentliches Mitglied im Ausschuss fĂŒr Wirtschaft und Energie. Zudem gehört er als stellvertretendes Mitglied dem AuswĂ€rtigem Ausschuss sowie dem Ausschuss fĂŒr Bau, Wohnen, Stadtentwicklung und Kommunen an.cite-ref-15[15]

Am 5. Oktober 2017 wurde er zu einem von fĂŒnf stellvertretenden Vorsitzenden der AfD-Bundestagsfraktion gewĂ€hlt.cite-ref-16[16]

Auf dem Bundesparteitag der AfD 2019 in Braunschweig wurde Chrupalla neben Jörg Meuthen am 30. November zum Parteivorsitzenden gewÀhlt.cite-ref-0-17-0[17] In einer Abstimmung setzte er sich mit 44,37 % gegen Gottfried Curio (33,1 %) und Dana Guth (22,01 %) durch,cite-ref-18[18] in der Stichwahl mit 54,51 % gegen Curio (41,23 %).cite-ref-0-17-1[17]

Im Sommer 2020 wurde bekannt, dass der sĂ€chsische Verfassungsschutz Daten ĂŒber Chrupalla sammelte.cite-ref-19[19]

Im Mai 2021 verkĂŒndete Chrupalla, gemeinsam mit Alice Weidel als Spitzenteam fĂŒr die Bundestagswahl 2021 antreten zu wollen. Auf VorwĂŒrfe der AfD-Bundestagsabgeordneten Joana Cotar, mit der er ursprĂŒnglich GesprĂ€che ĂŒber eine Zusammenarbeit als Spitzenteam gefĂŒhrt hatte, Chrupalla und Weidel reprĂ€sentierten den rechtsextremen FlĂŒgel der Partei, Ă€ußerte Chrupalla, dass er und Weidel sowohl die Ost- als auch die WestverbĂ€nde der Partei vertreten wĂŒrden. Auf die Aussage Cotars, er habe ihre Anfragen auf eine Zusammenarbeit ignoriert, Ă€ußerte sich Chrupalla mit den Worten: „‚Keine Antwort‘ und ‚nicht sprechen‘ ist ja etwas anderes. Frau Cotar hat relativ zeitig oder vor mir im Prinzip bekannt gegeben, mit wem sie antritt. Und damit war fĂŒr mich folgerichtig, dass ich mit Frau Weidel dann antrete.“cite-ref-20[20] Ende des gleichen Monats wurde das Team Weidel und Chrupalla schließlich mit 71 % der Stimmen zum Spitzenteam fĂŒr die Bundestagswahl gewĂ€hlt und konnte sich damit gegen das Team Cotar und Wundrak, die nur 27 % erreicht hatten, durchsetzen.cite-ref-21[21] Bei der Bundestagswahl im September 2021 gewann Chrupalla mit 35,8 % der Erststimmen erneut das Direktmandat fĂŒr seinen Wahlkreis und zog somit in den 20. Deutschen Bundestag ein.cite-ref-22[22] Gemeinsam mit Alice Weidel wurde er am 30. September 2021 zum Fraktionsvorsitzenden der AfD-Fraktion im Bundestag gewĂ€hlt und löste somit Alexander Gauland ab, der im Rahmen der Neubestimmung des Amtes als Ehrenvorsitzender verblieb.cite-ref-23[23]

Im Juni 2022 wurde Tino Chrupalla auf dem 13. Bundesparteitag der AfD mit rund 53 % der Stimmen als Bundesvorsitzender wiedergewĂ€hlt. Zuvor hatten namhafte AfD-Politiker wie Cotar, Wolf und Hansel öffentlich seine Ablösung gefordert.cite-ref-sz-5585454-24-0[24]cite-ref-welt-238799247-25-0[25] Auf dem Bundesparteitag in Essen im Juni 2024 wurde er mit 82,7 % der Stimmen fĂŒr weitere zwei Jahre im Amt bestĂ€tigt.cite-ref-26[26]

Positionen und Kontroversen

Verwendung rechtsextremen Vokabulars

In einem ZDF-Interview nach seiner Wahl zu einem der beiden Bundesvorsitzenden Ende 2019 wurde Chrupalla wegen eines durch ihn getĂ€tigten Aufrufs zu gemĂ€ĂŸigter Sprache zu eigenen Aussagen befragt. Im GesprĂ€ch bestritt Chrupalla, den Begriff „Umvolkung“ verwendet zu haben, obwohl Videoaufzeichnungen davon vorlagen. Chrupalla erwiderte, er halte den Begriff nicht fĂŒr rechtsextrem und er habe ihn „nicht bewusst gesetzt“. Auch AusfĂŒhrungen eines Teilnehmers derselben Veranstaltung, der Migration mit einem Genozid, bei dem die Deutschen durch ein „Mischvolk“ ersetzt wĂŒrden, verglichen und verurteilte Kriegsverbrecher des Zweiten Weltkriegs als „Jungs, die am Galgen in NĂŒrnberg geendet sind“, bezeichnet hatte, gab Chrupalla damals laut Videoaufnahmen „zum Teil recht“, was er im Interview dann bestritt; stattdessen behauptete er, dem Mann widersprochen zu haben.cite-ref-27[27]cite-ref-28[28] Das Deutsche Institut fĂŒr Menschenrechte hielt in einem Gutachten fest, dass Chrupalla auch auf Nachfrage auf dem Begriff Umvolkung beharrt habe, der konzeptionell und sprachlich im Nationalsozialismus verankert ist. Laut Gutachten „propagiert [Chrupalla] mit diesen Äußerungen, in denen er seine Vorstellung zum Ausdruck bringt, dass Menschen in ihrer Wertigkeit zu unterscheiden seien, unverhohlen national völkisches Gedankengut“.cite-ref-1-29-0[29]

Im Oktober 2022 schrieb der Spiegel, Chrupalla rede „wie ein ReichsbĂŒrger“, wenn er sage, „dass Deutschland kein ‚souverĂ€nes Land‘ sei, solange US-amerikanische Truppen in der Bundesrepublik stationiert seien“, er rede „wie ein Rechtsextremist“, wenn er sage, „dass alle anderen Parteien ‚derselbe Sumpf‘ seien und nur die AfD die Lösung sei“, und „wie ein Verschwörungsideologe“, wenn er sage, dass es gerade einen „von Habeck angezettelten Wirtschaftskrieg“ gebe.cite-ref-30[30]

Umgang mit Rechtsextremisten

Im August 2021 stimmte Chrupalla im Bundesvorstand der AfD gegen einen Beschluss fĂŒr ein Parteiausschlussverfahren gegen Matthias Helferich, welcher sich in Chatnachrichten positiv auf den Nationalsozialismus bezogen hatte.cite-ref-1-29-1[29]

Im Oktober 2021 nahm Chrupalla als Gast an der sogenannten „5. DĂŒsseldorfer Runde“ teil. Bei diesem Treffen wurde unter anderem ein Plan zum Aufbau eines digitalen Radio- und Fernsehsenders namens Nice TV vorgestellt, welcher als möglichst rechtssichere Plattform fĂŒr rechtsextreme Influencer und Medienschaffende geplant war. Eingeladen hatte der frĂŒhere Zahnarzt und ehemalige BundesfĂŒhrer der 2009 verbotenen Heimattreuen Deutschen Jugend Gernot Mörig, welcher spĂ€ter in dieser Veranstaltungsreihe auch das als Treffen von Rechtsextremisten in Potsdam 2023 bekannt gewordene „DĂŒsseldorfer Forum“ organisierte.cite-ref-31[31]cite-ref-32[32]

Das Bundesamt fĂŒr Verfassungsschutz nannte Chrupalla namentlich in seinem Gutachten, das die Einstufung der AfD als PrĂŒffall begrĂŒndet. Grund dafĂŒr ist, dass er dem Rechtsextremisten und verurteilten Holocaustleugner Nikolai Nerling im Juni 2018 ein bei YouTube veröffentlichtes Interview gegeben hatte.cite-ref-33[33]cite-ref-34[34]

Außenpolitik

Anfang September 2021 sprach Chrupalla sich dafĂŒr aus, die Taliban als offizielle afghanische Regierung anzuerkennen, um ausreisepflichtige Zuwanderer wieder nach Afghanistan abschieben zu können. Auch die Deutsche Botschaft Kabul solle wieder eröffnet werden. Diplomatische Beziehungen dĂŒrften nicht davon abhĂ€ngig gemacht werden, ob man die Weltanschauung eines Landes teile.cite-ref-35[35]

Noch wĂ€hrend des gewaltsamen Vorgehens der iranischen Regierung gegen die landesweiten Proteste, zu denen es aufgrund der Ermordung von Jina Mahsa Amini gekommen war, forderte die AfD die Bundesregierung zu Verhandlungen mit dem Iran ĂŒber Gaslieferungen auf, denn wenn man „fehlendes russisches Gas kompensieren“ wolle, so Chrupalla, brauche man „jeden Lieferanten“. Deutschland dĂŒrfe zudem „keinen Regime-Change unterstĂŒtzen“, denn „[g]ute Außenpolitik“ ziele „darauf ab, dass wir uns nicht in innere Angelegenheiten anderer LĂ€nder einmischen, sondern gute Beziehungen zu allen Regierungen pflegen“.cite-ref-36[36]

Nach dem Terrorangriff der Hamas auf Israel meldete sich Chrupalla erst vier Tage spĂ€ter, am 11. Oktober 2023, mit einem Tweet, in dem er den Angriff verurteilte und schrieb, er trauere „um alle Kriegstoten“. Damit setzte er gemĂ€ĂŸ dem Correctiv-Journalisten Marcus Bensmann einerseits die ĂŒber 1000 von der Hamas Ermordeten mit den getöteten Terroristen gleich, zum anderen verwendete er den Begriff „Kriegstote“ ungeachtet dessen, dass es sich um einen mörderischen Terrorangriff gehandelt hatte. Zu den von der Hamas genommenen Geiseln, darunter mehrere Deutsche, Ă€ußerte sich Chrupalla in seinem Tweet zudem nicht.cite-ref-37[37] Laut dem Rechtsextremismusexperten Andreas Speit ist schon das Datum von Chrupallas Stellungnahme, vier Tage nach dem TerrorĂŒberfall, als Botschaft zu verstehen; der TerrorĂŒberfall habe fĂŒr Chrupalla „keine Dringlichkeit“ besessen. Chrupallas Worte trĂŒgen „zur geringen Anteilnahme fĂŒr die jĂŒdische Bevölkerung weltweit bei“, zudem lasse sich daran gut veranschaulichen, wie die extreme Rechte den Konflikt einordne: „TĂ€ter und Opfer umkehren, Israel teils beschuldigen und Hamas teils beschönigen.“cite-ref-38[38]

Ende Oktober 2024 kritisierte Chrupalla in einer Bundestagsrede „exklusive SolidaritĂ€tsbekundungen“ und „einseitige Parteinahmen“ mit bzw. fĂŒr Israel; es dĂŒrfe keine deutschen Waffenlieferungen nach Israel und keine „pauschale Islamfeindlichkeit“ mehr geben. Man akzeptiere, so Chrupalla, mit Waffenlieferungen „die Entmenschlichung aller zivilen Toten auf beiden Seiten“, daher sei es „an der Zeit, sich kritisch und objektiv auch mit der israelischen Regierung auseinanderzusetzen“. Einige Mitglieder der AfD-Fraktion kritisierten Chrupalla fĂŒr diese Rede, andere stellten sich hinter seine Äußerungen und unterstĂŒtzten ihn ausdrĂŒcklich.cite-ref-39[39]

Außenpolitisch forderte Chrupalla 2017 ein Ende der nach der völkerrechtswidrigen russischen Annexion der Krim 2014 verhĂ€ngten Russland-Sanktionen, weil die Wirtschaft seines Landkreises darunter leide.cite-ref-40[40] Im Juni 2021 reiste Chrupalla gemeinsam mit einigen weiteren AfD-Abgeordneten zum 80. Jahrestag des Angriffs der Wehrmacht auf die Sowjetunion nach Moskau und legte dort einen Kranz nieder. Der Deutschen Presse-Agentur in Moskau sagte Chrupalla zu seinem Besuch: „Es war mir persönlich wichtig, ein Zeichen der Versöhnung zu setzen. [
] Leider war ich der einzige Vertreter aus Deutschland, der hier einen Kranz abgelegt hat.“cite-ref-41[41] Bei einem weiteren Besuch in Moskau wenige Wochen spĂ€ter hielt Chrupalla auf Einladung des russischen Verteidigungsministeriums bei einer Konferenz eine Rede, in der er von der „psychologischen KriegsfĂŒhrung“ der Alliierten nach dem Zweiten Weltkrieg sprach, deren Umerziehung nachhaltige Auswirkungen auf die nationale IdentitĂ€t der Deutschen gehabt habe, und die Politik der Westalliierten nach 1945 mit der NS-Propaganda verglich.cite-ref-42[42] Jörg Meuthen bezeichnete sowohl den Anlass als auch den Inhalt der Rede Chrupallas als „unklug“.cite-ref-43[43]

Drei Tage nach dem Beginn des russischen Überfalls auf die Ukraine im Februar 2022 bedankte sich Chrupalla bei einer Sondersitzung des Bundestags bei Russland fĂŒr die Wiedervereinigung Deutschlands. Bundeskanzler Scholz beschuldigte er, den Kalten Krieg zu „reaktivieren“.cite-ref-44[44]

Im Hinblick auf den Krieg in der Ukraine sagte Chrupalla Ende November 2022 bei Markus Lanz, der russische PrĂ€sident Putin sei „kein Kriegsverbrecher“; ihn als solchen zu „titulieren“, helfe niemandem. ZustĂ€ndige Gerichte mĂŒssten die Frage nach Kriegsverbrechen „nach dem Krieg“ beantworten. Zudem Ă€ußerte Chrupalla, man habe „amerikanische PrĂ€sidenten, die genauso Kriegsverbrecher sind“, und nannte George W. Bush und dessen Irakkrieg. Die MilitĂ€rexpertin Claudia Major hielt dagegen, dass die Zerstörung ziviler Infrastruktur eindeutig ein Kriegsverbrechen sei; Russland verfolge eine „Entvölkerungsstrategie“, denn wenn „man bei Minusgraden und Schnee, ohne Heizung, ohne Wasser und ohne Strom in einer Millionenstadt wie Kiew“ sitze, ĂŒberlebe „man nicht lange“.cite-ref-zdf-chrupalla-45-0[45]

Chrupalla sprach sich außerdem gegen Waffenlieferungen an die Ukraine aus, denn diese wĂŒrden den Konflikt nicht „befrieden oder beenden, sondern verlĂ€ngern“ und mit an die Ukraine gelieferten Waffensystemen werde „auch auf russisches Gebiet geschossen“. Daher mĂŒsse es „so schnell wie möglich um einen Waffenstillstand und FriedensgesprĂ€che gehen“. Major entgegnete hierauf, dass die ukrainischen Gegenangriffe nicht mit Russlands Kriegsverbrechen vergleichbar seien, da sie nicht „russische StĂ€dte plattmachen und russische Infrastruktur zerstören“ wĂŒrden. Chrupallas Forderung nach Verhandlungen sei außerdem eine „Binse“, denn der Krieg ende „irgendwann mit Verhandlungen, aber auf der Basis der militĂ€rischen Ergebnisse“.cite-ref-zdf-chrupalla-45-1[45]

Chrupalla deutete in der Sendung an, dass die Zerstörung der Nord-Stream-Pipelines auf fĂŒr ihn verdĂ€chtige Weise den USA nĂŒtze, diese hĂ€tten ein Interesse, teures Gas an Deutschland zu verkaufen. Hunter Biden komme eine „SchlĂŒsselrolle“ im Konflikt zu, er könne jedoch nur vermuten welche und darum erlĂ€utere er dies auch nicht weiter. Deutschland habe im Westen nicht nur Freunde, die Bundesregierung sei an einer AufklĂ€rung des Geschehens aber nicht interessiert. Zuvor hatte Chrupalla die aggressive KriegfĂŒhrung Russlands in der Ukraine damit erklĂ€rt, dass „jede Reaktion eine Gegenreaktion“ zur Folge habe, Putin reagiere auf ukrainische SchlĂ€ge wie die BeschĂ€digungen der Krim-BrĂŒcke.cite-ref-46[46]

Nach der Bekanntgabe der Bundesregierung Ende Januar 2023, Leopard-2-Kampfpanzer an die Ukraine zu liefern, sagte Chrupalla, damit laufe man „sehenden Auges direkt ins offene Feuer, ich muss es so offen sagen, direkt in den dritten Weltkrieg“.cite-ref-47[47]

Im Februar 2023 gab Chrupalla bekannt, die von Sahra Wagenknecht und Alice Schwarzer initiierte Petition „Manifest fĂŒr Frieden“, die sich gegen Waffenlieferungen an die Ukraine und fĂŒr Friedensverhandlungen ausspricht, unterzeichnet zu haben, denn, so Chrupalla, im „Einsatz fĂŒr den Frieden sollten Parteigrenzen keine Barrieren sein“.cite-ref-48[48]

Im MĂ€rz behauptete er im Bundestag, dass Russland und die Ukraine gemeinsam den Krieg verlören, es „gibt wieder nur einen Gewinner, und dieser Gewinner, der heißt USA.“cite-ref-49[49]

Am 9. Mai 2023 nahm er gemeinsam mit Altkanzler Gerhard Schröder, Klaus Ernst, Egon Krenz und Alexander Gauland anlĂ€sslich des Tags des Sieges an einem Empfang in der russischen Botschaft teil, dabei trug er eine Krawatte in den Farben der russischen Trikolore.cite-ref-50[50] GegenĂŒber Kritik aus der AfD in einem mit hochrangigen AfD-Politikern besetzten Chat wandte er ein, dass er sich, anders als berichtet, beim russischen Botschafter nicht fĂŒr die Befreiung vom Nationalsozialismus bedankt habe (der Tag der Niederlage gilt vielen in der Partei als „Tag der Schande“). GegenĂŒber der Sezession verdeutlichte er seinen Standpunkt dahingehend, dass die russische Siegesauffassung gegenĂŒber Deutschland ihm unproblematisch erscheine: „Es ging nicht so sehr darum, den Patriotismus der Deutschen aufzulösen oder uns eine untilgbare Schuld aufzubĂŒrden.“ Die Russen seien 1994 abgezogen, und gute „Wirtschaftsbeziehungen auf Augenhöhe“ seien aufgebaut worden. Aber die „Amerikaner sind geblieben und halten unser Land in wirtschaftlicher AbhĂ€ngigkeit – zum Schaden der BĂŒrger.“cite-ref-51[51]cite-ref-52[52]cite-ref-53[53]

AnlĂ€sslich einer Rede des ukrainischen PrĂ€sidenten Wolodymyr Selenskyj im Bundestag erklĂ€rten Chrupalla und Weidel, man lehne es ab, „einen Redner im Tarnanzug anzuhören“. Selenskyjs Amtszeit sei „abgelaufen“ und er sei „nur noch als Kriegs- und BettelprĂ€sident im Amt“. Daher habe der Fraktionsvorstand beschlossen, der Rede fernzubleiben. Vier AfD-Abgeordnete saßen dennoch im Plenum.cite-ref-54[54]

In einem Interview mit der Welt im Dezember 2024 stellte Chrupalla die NATO-Mitgliedschaft Deutschlands infrage. Eine Verteidigungsgemeinschaft dĂŒrfe nicht nur die „Interessen Amerikas“ verfolgen, sondern mĂŒsse die „aller europĂ€ischen LĂ€nder akzeptieren und respektieren – also auch die Interessen von Russland“. Deutschland mĂŒsse sich gegebenenfalls ĂŒberlegen, „inwieweit dieses BĂŒndnis fĂŒr uns noch nutzbringend ist“. Zudem forderte Chrupalla die Bundesregierung auf, den Sieg Russlands im Ukraine-Krieg anzuerkennen. Russland habe „diesen Krieg gewonnen“ und die „RealitĂ€t“ habe „diejenigen eingeholt, die angeben, die Ukraine befĂ€higen zu wollen, den Krieg zu gewinnen“. Die Bundesregierung, so Chrupalla, mĂŒsse „endlich zu dem Punkt kommen, den Krieg beenden zu wollen“.cite-ref-55[55]

Im Januar 2025 folgte Chrupalla einer Einladung der Republikanischen Partei zur AmtseinfĂŒhrung von Donald Trump in Washington, D.C. Aufgrund eines KĂ€lteeinbruchs war die Veranstaltung jedoch kurzfristig vom AußengelĂ€nde des Kapitols ins Innere des GebĂ€udes verlegt worden. Zahlreiche GĂ€ste, so auch Chrupalla, mussten daher die Zeremonie auf dem VideowĂŒrfel in einer Mehrzweckhalle verfolgen.cite-ref-56[56]cite-ref-57[57]

Im November 2025 sagte Chrupalla bei Markus Lanz, er sehe aktuell keine Gefahr durch Russland fĂŒr Deutschland. Jedes Land könne eine Gefahr fĂŒr Deutschland werden. Auf Nachfrage von Lanz, ob dazu auch etwa Luxemburg, Polen oder Finnland gemeint seien, antwortete Chrupalla, dass auch Polen eine Gefahr sein könne, weil es einen VerdĂ€chtigen des Anschlags auf die Nord-Stream-Pipelines nicht ausliefere. Zu Wladimir Putin Ă€ußerte Chrupalla: „Mir hat er nichts getan.“cite-ref-58[58]cite-ref-59[59]

Geschichtsbild

Im Vorfeld des 75. Jahrestags der Luftangriffe auf Dresden bezweifelte Chrupalla im Februar 2020 die von 2004 bis 2010 von einer Historikerkommission unter Leitung von Rolf-Dieter MĂŒller ermittelte GrĂ¶ĂŸenordnung von rund 25.000 Todesopfern. Mit Verweis auf Berichte von Verwandten, die als Augenzeugen 1945 in Dresden gewesen seien, gehe er von rund 100.000 Todesopfern aus, so Chrupalla gegenĂŒber dem Spiegel. Rolf-Dieter MĂŒller und der Historiker Sven Felix Kellerhoff kritisierten diese Äußerungen, die den wissenschaftlich fundierten Ergebnissen der Kommission widersprĂ€chen. Chrupalla orientiere sich damit an Zahlen, die der Propaganda von Joseph Goebbels entstammen und lediglich noch von GeschichtsfĂ€lschern wie David Irving, der NPD und anderen Rechtsextremisten postuliert wĂŒrden.cite-ref-60[60]cite-ref-61[61] Er versuche damit, den Opfermythos wiederzubeleben und die Luftangriffe politisch zu instrumentalisieren, so die Kritik weiterer Historiker.cite-ref-62[62]cite-ref-63[63] Der FDP-Politiker Gerhart Baum, der die Luftangriffe auf Dresden als 12-JĂ€hriger erlebt hatte, widersprach Chrupalla vehement und warf ihm und der AfD den Missbrauch des Leids der Opfer zu politischen Zwecken vor.cite-ref-64[64]

2021 verglich Chrupalla in Moskau, wo er als Gast des russischen Verteidigungsministeriums weilte, in einer Rede die Propaganda, mit der die Nationalsozialisten nach dem Überfall auf die Sowjetunion deren Bevölkerung „zu demoralisieren“ versuchten, mit der Entnazifizierung durch die Alliierten im Nachkriegsdeutschland. Er sagte, dass „die ‚Reeducation‘ [
] nachhaltige Auswirkungen auf unsere nationale IdentitĂ€t und Kultur“ gehabt habe.cite-ref-65[65]

Chrupalla fordert, dass im schulischen Unterricht „deutsches Kulturgut“, darunter deutsche Gedichte und Volkslieder, eine grĂ¶ĂŸere Rolle spielen sollten. Auf die Frage eines ZDF-Kinderreporters, was denn sein deutsches Lieblingsgedicht sei, antwortete er: „Da mĂŒsste ich jetzt mal ĂŒberlegen. FĂ€llt mir jetzt gar keines ein“. Auf die Nachfrage des Kinderreporters, ob er dann vielleicht einen Lieblingsdichter benennen kann, gab er schließlich Heinrich Heine an. Der entsprechende Ausschnitt aus dem Interview fand in den sozialen Medien weite Verbreitung. Das RND wertete Chrupallas Verhalten als „peinliches Schweigen“ und meinte, dass er hierbei bloßgestellt worden sei.cite-ref-66[66]

Als Chrupalla im Februar 2023 mit dem russischen Botschafter Sergei Netschajew anlĂ€sslich des Jahrestages der Kapitulation der 6. Armee der Wehrmacht in der Schlacht um Stalingrad einen Kranz vor einem Mahnmal niederlegte und die russische Botschaft in einer Pressemeldung dazu schrieb, dass Chrupalla anlĂ€sslich der „Zerschlagung der deutsch-faschistischen Truppen“ gemeinsam mit dem Botschafter „der Soldaten der Roten Armee [
] die im Kampf gegen den deutschen Nazismus gefallen sind“, gedacht habe, erklĂ€rte Chrupalla, dass er die ErklĂ€rung der russischen Botschaft aus der „Perspektive“ der AfD „unglĂŒcklich“ finde.cite-ref-67[67]

Zeitungen und Propaganda

Nach Angaben der Lausitzer Rundschau kĂŒndigte Chrupalla 2017 an, sich dafĂŒr einzusetzen, „die Zeitungsredaktionen in die Schranken“ zu weisen, wofĂŒr er auch Änderungen von Gesetzen und am Grundgesetz nicht ausschließe.cite-ref-68[68] GegenĂŒber der taz erklĂ€rte Chrupalla, diese Aussage sei so nicht gefallen, die Redakteurin der Lausitzer Rundschau habe sie erfunden.cite-ref-fromm-14-1[14] Allerdings forderte Chrupalla im Januar 2019 Parteikollegen auf, „schwarze Listen“ ĂŒber Journalisten zu fĂŒhren und „Hintergrundinformationen ĂŒber als Journalisten getarnte Zersetzungsagenten“ zusammenzutragen.cite-ref-69[69]cite-ref-70[70]

In einer Bundestagsdebatte zum Thema 30 Jahre Mauerfall am 8. November 2019 warf er Bundeskanzlerin Angela Merkel vor, sie habe anhand „Herrschafts- und Zersetzungsstrategien [
] damals bei der FDJ gelernt, wie man ein Volk mit Propaganda und Agitation in Schach hĂ€lt“, was Abgeordnete der anderen Fraktionen mit „Pfui“-Rufen quittierten.cite-ref-71[71]

Einwanderung und KriminalitÀt

Chrupalla beklagte im Wahlkampf 2017, dass die EinbruchskriminalitĂ€t in seiner grenznahen Region zum Alltag geworden sei.cite-ref-72[72] So forderte er die WiedereinfĂŒhrung von Kontrollen zur „EindĂ€mmung der GrenzkriminalitĂ€t“. FlĂŒchtlingen warf er im Wahlkampf vor, „uns auszunehmen wie eine Weihnachtsgans“. Willkommenskultur forderte er stattdessen fĂŒr einheimische Kinder.cite-ref-fromm-14-2[14] In der Rentendebatte unterstĂŒtzt er die Forderungen einer StĂ€rkung des bisherigen beitragsfinanzierten Umlagesystems.cite-ref-73[73] So solle „allen Menschen, die ihr Leben lang gearbeitet haben, eine auskömmliche Rente“ ermöglicht werden.cite-ref-74[74]

Mit Bezug auf die Tötung des Afroamerikaners George Floyd und die darauffolgenden Proteste der Black-Lives-Matter-Bewegung schrieb Chrupalla auf Twitter, all das zeige erneut, „in welcher Sackgasse multikulturelle EinwanderungslĂ€nder enden“, und forderte: „Solche ZustĂ€nde mĂŒssen uns erspart bleiben.“ Laut dem Journalisten Michael Kraske hat Chrupalla damit „die Ereignisse in klassischer TĂ€ter-Opfer-Umkehrung um[gedeutet]“. GemĂ€ĂŸ Chrupallas „zynische[r] Schlussfolgerung“ blieben Tote und Gewalt „Gesellschaften erspart, wenn sie nur auf Multikulturalismus und Einwanderung verzichteten“.cite-ref-75[75] CDU-GeneralsekretĂ€r Alexander Dierks wies Chrupalla darauf hin, dass Afroamerikaner Nachkommen afrikanischer Sklaven und keine Zuwanderer sind.cite-ref-76[76]

Als durch eine investigative Dokumentation des Fernsehsenders ProSieben bekannt wurde, dass der ehemalige Pressesprecher der AfD-Bundestagsfraktion Christian LĂŒth in einem mitgeschnittenen GesprĂ€ch ĂŒber das „Vergasen“ und „Erschießen“ von Migranten gesprochen hatte, zeigte sich Chrupalla auf Twitter empört ĂŒber dessen Äußerungen: „Es macht mich und die gesamte Partei fassungslos, dass solche Worte gefallen sein sollen.“ Allerdings sollen nach Informationen der Zeit sowohl Chrupalla als auch Alexander Gauland und weitere AfD-FunktionĂ€re von dem Treffen und von einigen der Aussagen bereits seit Ende April 2020 gewusst haben. Die Zeit stellte dazu fest, dass die Aufrichtigkeit der Distanzierung von Seiten der AfD nach Bekanntwerden der Äußerungen von LĂŒth mehr als fragwĂŒrdig sei.cite-ref-77[77]

Coronavirus-Pandemie

Im Sommerinterview des ZDF im August 2020 wollte sich Chrupalla nicht eindeutig von dem mittlerweile ausgeschlossenen ehemaligen Brandenburger AfD-Fraktionsvorsitzenden Andreas Kalbitz distanzieren. Chrupalla sagte: „FĂŒr die Zeit, fĂŒr die ich Andreas Kalbitz in dieser Partei kenne, und das ist jetzt sechs Jahre, kann ich bei ihm keinen Extremismus erkennen“. Er habe sich jedoch gewĂŒnscht, dass Kalbitz sich von seiner Vergangenheit deutlicher distanziere. Weiter sprach sich Chrupalla im Zusammenhang mit der COVID-19-Pandemie gegen die Maskenpflicht aus und befĂŒrwortete eine Freiwilligkeit, da es ĂŒber die Wirksamkeit der Masken, wie er sagte, unterschiedliche Auffassungen gebe. Den Lockdown im FrĂŒhling 2020 bezeichnete er als „unverhĂ€ltnismĂ€ĂŸig“.cite-ref-78[78]

Im ARD-Sommerinterview im August 2021 zeigte sich Chrupalla skeptisch, was die Wirksamkeit von Corona-Impfungen anbelangt, da man, so Chrupalla, immer öfter von „Impfdurchbrechern“ – Menschen, die trotz Impfung an COVID-19 erkrankten – höre und nicht geklĂ€rt sei, wie lange die ImmunitĂ€t halte oder wie viele Impfungen nötig seien. Mit Blick auf die umstrittenen Kandidaten der sĂ€chsischen Landesliste fĂŒr die Bundestagswahl 2021 – wie Siegbert Droese, der auf dieser Liste hinter Chrupalla rangierte und mit eindeutiger Geste vor dem ehemaligen FĂŒhrerhauptquartier Wolfsschanze posiert hatte – sagte Chrupalla, alle Personen hĂ€tten „ein lupenreines polizeiliches FĂŒhrungszeugnis“. Im gleichen Kontext bezeichnete Chrupalla in einem anderen Interview auch eine antisemitische Aussage des AfD-Kandidaten Andreas Harlaß, welcher laut einem Gerichtsurteil als Neonazi und Faschist bezeichnet werden darf, als „inakzeptablen Einzelfall“.cite-ref-79[79]

Im Dezember 2021 sprach sich Chrupalla im ZDF-Morgenmagazin gegen eine COVID-Impfpflicht aus, fĂŒr Ältere und Vorerkrankte sei allerdings eine Impfung sinnvoll. Obwohl der Moderator Andreas Wunn darauf hinwies, dass sĂ€mtliche Intensivmediziner bestĂ€tigten, dass 80 bis 90 Prozent der Covid-Patienten auf Intensivstationen ungeimpft seien, sagte Chrupalla, dass diese Zahlen nicht bestĂ€tigt seien; es gebe keine validen Zahlen hierĂŒber. Er zweifelte die Wirksamkeit der Impfung an, wenn „man sich alle drei, vier Monate boostern lassen“ mĂŒsse, und stellte die Frage, was „hier eigentlich ausprobiert“ werde an den Patienten. Zudem sagte er, man habe „versprochen, dass der Impfschutz jahrelang halten wĂŒrde“; einen Beleg fĂŒr seine Behauptung lieferte Chrupalla jedoch nicht. Die aktuelle Notlage und Überlastung der Intensivstationen verglich er mit der Grippewelle 2016/2017 und nannte als Problem den Personalabbau, worauf Wunn darauf hinwies, dass die Überforderung des Intensivpersonals durch die vielen Covid-Patienten den Personalschwund noch verstĂ€rke.cite-ref-80[80]cite-ref-81[81]

Literatur

‱ Tino Chrupalla im Munzinger-Archiv (Artikelanfang frei abrufbar)

Weblinks

Commons

: Tino Chrupalla

– Sammlung von Bildern

‱ Internetauftritt von Tino Chrupalla
‱ Tino Chrupalla auf abgeordnetenwatch.de
‱ Biografie beim Deutschen Bundestag

Einzelnachweise

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cite-note-22. ↑ Neuer AfD-Chef: Wer ist eigentlich Tino Chrupalla?, rnd.de, 1. Dezember 2019
cite-note-munzinger-33. ↑ Tino Chrupalla im Munzinger-Archiv, abgerufen am 12. Juni 2025 (Artikelanfang frei abrufbar)
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cite-note-8181. ↑ „Moma“-Moderator streitet mit AfD-Fraktionschef Chrupalla: „Von wem lassen Sie sich denn wissenschaftlich beraten?“ www.rnd.de, 15. Dezember 2021